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Schreiben Sie Ihre
persönliche Widmung in die Karte.
Anschließend können Sie die Karte mit dem mitgeliefertem Siegelaufkleber verschliessen. Da macht das Entpacken richtig Spass und die Überaschung ist umso größer, als wenn Sie nur einen einfachen Gutschein bekommen |
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Route Ruhrflug 2010 Steigen Sie ein, schnallen Sie sich an und genießen Sie es, einige Highlights des Ruhrgebietes einmal aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Der Helikopter startet am Flugplatz Schwarze Heide in Hünxe. Direkt nach dem Start geht es auf südlichen Kurs Richtung Duisburg, der westlichsten Großstadt des Ruhrgebietes. Nach nur wenigen Flugminuten entdecken Sie im dichten Verkehrsnetz des Ruhrgebietes den Landschaftspark Duisburg-Nord. Seine drei steil aufragenden Hochöfen weisen bereits aus der Ferne deutlich den Weg und sind ein prägnantes Wahrzeichen einer längst vergangenen Epoche. Bereits 1985 wurde die Meidericher Eisenhütte nach 83 Betriebsjahren als Thyssenwerk stillgelegt und erst Jahre später als Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park zu einem Freizeitgelände mit vielen Attraktionen umgestaltet, auf dem sich mittlerweile die wild gewachsene Vegetation mit den Industriebauten verbunden hat. Der Blick aus der Vogelperspektive auf das 200 Hektar große wie ein Labyrinth erscheinende Gelände, mit seinem bizarren Ensemble von Stahlrohren, Hochöfen, Erzbunkern und einem Gasometer, lässt eindrucksvoll erahnen, welche Energie und welcher Lärm hier einst bei der Herstellung von Roheisen herrschte. Abends wird das Hüttenwerk durch eine Lichtinstallation des britischen Künstlers Jonathan Park in ein faszinierendes und geheimnisvolles Lichtspektakel verwandelt. Vom Landschaftspark Duisburg-Nord geht es dann noch weiter Richtung Süden. Schon von Weitem werden Sie den Rhein sehen, der sich auf einer Länge von etwa 38 Kilometern durch Duisburg schlängelt. Dort wo die Ruhr in den Rhein mündet, werden Sie die Möglichkeit haben, den Duisport, den größten europäischen Binnenhafen mit seinen 21 Hafenbecken, zu bestaunen, dessen Dimension von etwa 1000 Hektar Grundfläche nur aus der Luft zu erfassen ist. Südlich der großen Hafenbecken werden Sie dann den Duisburger Innenhafen überfliegen, ein Industriedenkmal auf der Route der Industriekultur. Der Duisburger Innenhafen verkörpert Tradition und Moderne sowie Architektur und Kunst und ist heute, nachdem er nach dem 2. Weltkrieg zunächst an Bedeutung verloren hatte, durch die Mitarbeit von Stadtplanern, Künstlern und Architekten zu einem ansprechenden Stadtquartier geworden, das mit verschiedenen Attraktionen und einer einladenden Gastronomiezeile aufwarten kann. Nun dreht der Hubschrauber Richtung Osten ab und während sich unter Ihnen der Verkehr auf der Autobahn A40, dem Ruhrschnellweg, tummelt, können Sie mit Kurs auf Mülheim an der Ruhr einmal über den Dingen schweben. Nur wenige Augenblicke später werden Sie am Aquarius Wassermuseum, einem weiteren Wegpunkt auf der Route der Industriekultur, angekommen sein, welches sich in unmittelbarer Nähe des markant sichtbaren Mülheimer Hafens befindet. Der 50 Meter hohe Wasserturm in Mülheim-Styrum wurde 1892/93 von August Thyssen gebaut, um das nahe gelegene Bandeisenwerk sowie die Gemeinde Styrum mit Wasser zu versorgen. Etwa 20 Jahre später wurde der Turm an die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) verkauft. Ohne Unterbrechung verrichtet er seinen Dienst bis er 1982 stillgelegt wurde. Mittlerweile steht der Turm nicht nur unter Denkmalschutz, sondern präsentiert sich nach umfangreichen Sanierungsarbeiten als preisgekröntes Wassermuseum, das auf 14 Ebenen zu einem multimedialen Ausflug zum Thema Wasser einlädt und Besucher in seinen Bann zieht. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit den gläsernen Aufzügen, die einen Blick in den Wasserbehälter gewähren, der einst 500.000 Liter Wasser speicherte. Von Mülheim aus geht es noch weiter Richtung Osten. Wieder der A40 folgend fliegt der Hubschrauber in luftigen Höhen vorbei am RheinRuhrZentrum und der Zeche Rosenblumendelle auf direktem Kurs zur Kulturhauptstadt. Über Essen angekommen wird der Helikopter dann zu einem Vollkreis über dem Stadtzentrum ansetzen und einen Blick auf die Stadt gewähren, die sich im April 2006 gegen 16 deutsche Städte im Wettbewerb um den Titel "Kulturhauptstadt 2010" durchsetzen konnte und damit Städte wie Köln, Münster, Bremen oder Potsdam hinter sich ließ. Die Ruhrmetropole ist mit rund 580.000 Einwohnern nicht nur eine der größten Städte Deutschlands, sondern auch bedeutender Industriestandort. Den wohl prägnantesten Beweis dafür liefert die RWE AG, eines der größten Energieversorgungsunternehmen Europas, deren Turm seit 1996 die Essener Skyline prägt und mit seinen 162 Metern alle Gebäude der Stadt überragt. Weiter geht es auf nordöstlichem Kurs nach Essen-Stoppenberg, wo Sie die Zeche Zollverein aus der Luft bestaunen können. Gut sichtbar ragt der rostrote Förderturm von Schacht 12 in die Höhe, der von so manchem Essener stolz "Eiffelturm des Ruhrgebietes" genannt wird. Bis zur Stilllegung des Steinkohlebergwerkes im Jahre 1986 wurden in der Zeche und der benachbarten Kokerei täglich bis zu 12.000 Tonnen des "schwarzen Goldes" gefördert, aufbereitet und zu Koks veredelt. Seit 2001 gehören beide Standorte zum Weltkulturerbe der UNESCO und sind damit unverzichtbare Wegmarken auf der Route der Industriekultur. Besucher der Anlage können sich bei diversen Führungen in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lassen oder das Industriedenkmal als lebendigen Standort für verschiedenste Kulturprojekte erleben. Sie verlassen die Kulturhauptstadt schließlich Richtung Westen mit Kurs auf Oberhausen, entlang der A42, die sich von West nach Ost durch das Ruhrgebiet schlängelt. Wenn Sie den Blick in die Ferne schweifen lassen, erkennen Sie schon von Weitem die kreisrunde Silhouette des Gasometer Oberhausen. Der Gasbehälter gilt als ein Wahrzeichen der Stadt Oberhausen und des Ruhrgebietes und ist ein Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur. Er wurde 1929 erbaut und war mit seiner Höhe von etwa 117 Metern und einem Durchmesser von rund 68 Metern der größte Gasspeicher Europas. Fünf Jahre nach seiner Stilllegung im Jahre 1988 wurde er dann zu einer der extravagantesten Ausstellungshallen Europas umgebaut und hat seitdem bereits zahlreiche spektakuläre Projekte unter seinem Dach präsentieren können. Die aktuelle Ausstellung "Sternstunden - Wunder des Sonnensystems" lädt zu einer Reise durch den Kosmos ein und ist ein Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt 2010. Höhepunkt der Ausstellung ist "der größte Mond auf Erden", eine Nachbildung des Mondes, die in 100 Metern Höhe unter dem Dach des Gasometers schwebt. Südöstlich des Gasometers, ebenfalls in Oberhausen-Neue Mitte, liegt das Centro, ein Shoppingzentrum, das nicht nur mit seinen etwa 70.000 m² Verkaufsfläche zum Einkaufen einlädt, sondern in seiner unmittelbaren Nähe auch mit einer ganzen Reihe touristischer Attraktionen, wie dem CentrO.PARK, dem SEA LIFE-Aquarium oder dem Metronom Theater aufwarten kann. Aus der Luft können Sie sich einen Überblick über das imposante Areal verschaffen, das Tag für Tag Jung und Alt gleichermaßen anzieht. Über Oberhausen dreht der Helikopter dann auf nordöstlichen Kurs Richtung Bottrop. Bereits aus vielen Kilometern Entfernung werden Sie die Kokerei Prosper erkennen, deren Löschturm immer wieder eine immense Dampfwolke ausstößt, die in den Himmel steigt und sich nur langsam verflüchtigt. Die Kokerei befindet sich Bottrop-Welheim. Sie ist eine der letzten noch in Betrieb befindlichen Kokereien des Ruhrgebietes. Bereits im Jahre 1928 ersetzte sie kleinere Kokereien in der Umgebung. Zwischen 1982 und 1989 wurden die alten Koksbatterien im Zuge einer groß angelegten Modernisierungsmaßnahme durch neue Technik ersetzt. Heute werden in 146 Öfen jedes Jahr etwa 2 Millionen Tonnen Koks hergestellt. Damit ist Prosper die zweitgrößte Kokerei Deutschlands. Der Flug über das Gelände gibt Ihnen die Möglichkeit die Größe dieser Industrieanlage in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Anschließend nimmt der Hubschrauber wieder Kurs auf den Flugplatz Schwarze Heide. Richtung Nordwesten fliegt er Sie auf dem letzten Teilstück Ihres Rundfluges über die Stadt Bottrop und die Autobahn A2, vorbei an der Halde Schöttelheide bis er schließlich zum Landeanflug ansetzt. Sind Sie erst einmal wieder am Boden angekommen können Sie das unvergessliche Erlebnis und die neu gewonnenen Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen und den Tag nicht nur mit einem Gefühl von Unbeschwertheit angehen, sondern auch mit der Gewissheit einmal über den Dingen geschwebt zu haben.
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Dem Himmel so nah ! |
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Route Ruhrflug 2010 Steigen Sie ein, schnallen Sie sich an und genießen Sie es, einige Highlights des Ruhrgebietes einmal aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Der Helikopter startet am Flugplatz Schwarze Heide in Hünxe. Direkt nach dem Start geht es auf südlichen Kurs Richtung Duisburg, der westlichsten Großstadt des Ruhrgebietes. Nach nur wenigen Flugminuten entdecken Sie im dichten Verkehrsnetz des Ruhrgebietes den Landschaftspark Duisburg-Nord. Seine drei steil aufragenden Hochöfen weisen bereits aus der Ferne deutlich den Weg und sind ein prägnantes Wahrzeichen einer längst vergangenen Epoche. Bereits 1985 wurde die Meidericher Eisenhütte nach 83 Betriebsjahren als Thyssenwerk stillgelegt und erst Jahre später als Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park zu einem Freizeitgelände mit vielen Attraktionen umgestaltet, auf dem sich mittlerweile die wild gewachsene Vegetation mit den Industriebauten verbunden hat. Der Blick aus der Vogelperspektive auf das 200 Hektar große wie ein Labyrinth erscheinende Gelände, mit seinem bizarren Ensemble von Stahlrohren, Hochöfen, Erzbunkern und einem Gasometer, lässt eindrucksvoll erahnen, welche Energie und welcher Lärm hier einst bei der Herstellung von Roheisen herrschte. Abends wird das Hüttenwerk durch eine Lichtinstallation des britischen Künstlers Jonathan Park in ein faszinierendes und geheimnisvolles Lichtspektakel verwandelt. Vom Landschaftspark Duisburg-Nord geht es dann noch weiter Richtung Süden. Schon von Weitem werden Sie den Rhein sehen, der sich auf einer Länge von etwa 38 Kilometern durch Duisburg schlängelt. Dort wo die Ruhr in den Rhein mündet, werden Sie die Möglichkeit haben, den Duisport, den größten europäischen Binnenhafen mit seinen 21 Hafenbecken, zu bestaunen, dessen Dimension von etwa 1000 Hektar Grundfläche nur aus der Luft zu erfassen ist. Südlich der großen Hafenbecken werden Sie dann den Duisburger Innenhafen überfliegen, ein Industriedenkmal auf der Route der Industriekultur. Der Duisburger Innenhafen verkörpert Tradition und Moderne sowie Architektur und Kunst und ist heute, nachdem er nach dem 2. Weltkrieg zunächst an Bedeutung verloren hatte, durch die Mitarbeit von Stadtplanern, Künstlern und Architekten zu einem ansprechenden Stadtquartier geworden, das mit verschiedenen Attraktionen und einer einladenden Gastronomiezeile aufwarten kann. Nun dreht der Hubschrauber Richtung Osten ab und während sich unter Ihnen der Verkehr auf der Autobahn A40, dem Ruhrschnellweg, tummelt, können Sie mit Kurs auf Mülheim an der Ruhr einmal über den Dingen schweben. Nur wenige Augenblicke später werden Sie am Aquarius Wassermuseum, einem weiteren Wegpunkt auf der Route der Industriekultur, angekommen sein, welches sich in unmittelbarer Nähe des markant sichtbaren Mülheimer Hafens befindet. Der 50 Meter hohe Wasserturm in Mülheim-Styrum wurde 1892/93 von August Thyssen gebaut, um das nahe gelegene Bandeisenwerk sowie die Gemeinde Styrum mit Wasser zu versorgen. Etwa 20 Jahre später wurde der Turm an die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) verkauft. Ohne Unterbrechung verrichtet er seinen Dienst bis er 1982 stillgelegt wurde. Mittlerweile steht der Turm nicht nur unter Denkmalschutz, sondern präsentiert sich nach umfangreichen Sanierungsarbeiten als preisgekröntes Wassermuseum, das auf 14 Ebenen zu einem multimedialen Ausflug zum Thema Wasser einlädt und Besucher in seinen Bann zieht. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit den gläsernen Aufzügen, die einen Blick in den Wasserbehälter gewähren, der einst 500.000 Liter Wasser speicherte. Von Mülheim aus geht es noch weiter Richtung Osten. Wieder der A40 folgend fliegt der Hubschrauber in luftigen Höhen vorbei am RheinRuhrZentrum und der Zeche Rosenblumendelle auf direktem Kurs zur Kulturhauptstadt. Über Essen angekommen wird der Helikopter dann zu einem Vollkreis über dem Stadtzentrum ansetzen und einen Blick auf die Stadt gewähren, die sich im April 2006 gegen 16 deutsche Städte im Wettbewerb um den Titel "Kulturhauptstadt 2010" durchsetzen konnte und damit Städte wie Köln, Münster, Bremen oder Potsdam hinter sich ließ. Die Ruhrmetropole ist mit rund 580.000 Einwohnern nicht nur eine der größten Städte Deutschlands, sondern auch bedeutender Industriestandort. Den wohl prägnantesten Beweis dafür liefert die RWE AG, eines der größten Energieversorgungsunternehmen Europas, deren Turm seit 1996 die Essener Skyline prägt und mit seinen 162 Metern alle Gebäude der Stadt überragt. Weiter geht es auf nordöstlichem Kurs nach Essen-Stoppenberg, wo Sie die Zeche Zollverein aus der Luft bestaunen können. Gut sichtbar ragt der rostrote Förderturm von Schacht 12 in die Höhe, der von so manchem Essener stolz "Eiffelturm des Ruhrgebietes" genannt wird. Bis zur Stilllegung des Steinkohlebergwerkes im Jahre 1986 wurden in der Zeche und der benachbarten Kokerei täglich bis zu 12.000 Tonnen des "schwarzen Goldes" gefördert, aufbereitet und zu Koks veredelt. Seit 2001 gehören beide Standorte zum Weltkulturerbe der UNESCO und sind damit unverzichtbare Wegmarken auf der Route der Industriekultur. Besucher der Anlage können sich bei diversen Führungen in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lassen oder das Industriedenkmal als lebendigen Standort für verschiedenste Kulturprojekte erleben. Sie verlassen die Kulturhauptstadt schließlich Richtung Westen mit Kurs auf Oberhausen, entlang der A42, die sich von West nach Ost durch das Ruhrgebiet schlängelt. Wenn Sie den Blick in die Ferne schweifen lassen, erkennen Sie schon von Weitem die kreisrunde Silhouette des Gasometer Oberhausen. Der Gasbehälter gilt als ein Wahrzeichen der Stadt Oberhausen und des Ruhrgebietes und ist ein Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur. Er wurde 1929 erbaut und war mit seiner Höhe von etwa 117 Metern und einem Durchmesser von rund 68 Metern der größte Gasspeicher Europas. Fünf Jahre nach seiner Stilllegung im Jahre 1988 wurde er dann zu einer der extravagantesten Ausstellungshallen Europas umgebaut und hat seitdem bereits zahlreiche spektakuläre Projekte unter seinem Dach präsentieren können. Die aktuelle Ausstellung "Sternstunden - Wunder des Sonnensystems" lädt zu einer Reise durch den Kosmos ein und ist ein Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt 2010. Höhepunkt der Ausstellung ist "der größte Mond auf Erden", eine Nachbildung des Mondes, die in 100 Metern Höhe unter dem Dach des Gasometers schwebt. Südöstlich des Gasometers, ebenfalls in Oberhausen-Neue Mitte, liegt das Centro, ein Shoppingzentrum, das nicht nur mit seinen etwa 70.000 m² Verkaufsfläche zum Einkaufen einlädt, sondern in seiner unmittelbaren Nähe auch mit einer ganzen Reihe touristischer Attraktionen, wie dem CentrO.PARK, dem SEA LIFE-Aquarium oder dem Metronom Theater aufwarten kann. Aus der Luft können Sie sich einen Überblick über das imposante Areal verschaffen, das Tag für Tag Jung und Alt gleichermaßen anzieht. Über Oberhausen dreht der Helikopter dann auf nordöstlichen Kurs Richtung Bottrop. Bereits aus vielen Kilometern Entfernung werden Sie die Kokerei Prosper erkennen, deren Löschturm immer wieder eine immense Dampfwolke ausstößt, die in den Himmel steigt und sich nur langsam verflüchtigt. Die Kokerei befindet sich Bottrop-Welheim. Sie ist eine der letzten noch in Betrieb befindlichen Kokereien des Ruhrgebietes. Bereits im Jahre 1928 ersetzte sie kleinere Kokereien in der Umgebung. Zwischen 1982 und 1989 wurden die alten Koksbatterien im Zuge einer groß angelegten Modernisierungsmaßnahme durch neue Technik ersetzt. Heute werden in 146 Öfen jedes Jahr etwa 2 Millionen Tonnen Koks hergestellt. Damit ist Prosper die zweitgrößte Kokerei Deutschlands. Der Flug über das Gelände gibt Ihnen die Möglichkeit die Größe dieser Industrieanlage in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Anschließend nimmt der Hubschrauber wieder Kurs auf den Flugplatz Schwarze Heide. Richtung Nordwesten fliegt er Sie auf dem letzten Teilstück Ihres Rundfluges über die Stadt Bottrop und die Autobahn A2, vorbei an der Halde Schöttelheide bis er schließlich zum Landeanflug ansetzt. Sind Sie erst einmal wieder am Boden angekommen können Sie das unvergessliche Erlebnis und die neu gewonnenen Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen und den Tag nicht nur mit einem Gefühl von Unbeschwertheit angehen, sondern auch mit der Gewissheit einmal über den Dingen geschwebt zu haben.
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Der Blick aus der Vogelperspektive auf das 200 Hektar große wie ein Labyrinth erscheinende Gelände, mit seinem bizarren Ensemble von Stahlrohren, Hochöfen, Erzbunkern und einem Gasometer, lässt eindrucksvoll erahnen, welche Energie und welcher Lärm hier einst bei der Herstellung von Roheisen herrschte. Abends wird das Hüttenwerk durch eine Lichtinstallation des britischen Künstlers Jonathan Park in ein faszinierendes und geheimnisvolles Lichtspektakel verwandelt. Vom Landschaftspark Duisburg-Nord geht es dann noch weiter Richtung Süden. Schon von Weitem werden Sie den Rhein sehen, der sich auf einer Länge von etwa 38 Kilometern durch Duisburg schlängelt. Dort wo die Ruhr in den Rhein mündet, werden Sie die Möglichkeit haben, den Duisport, den größten europäischen Binnenhafen mit seinen 21 Hafenbecken, zu bestaunen, dessen Dimension von etwa 1000 Hektar Grundfläche nur aus der Luft zu erfassen ist. Südlich der großen Hafenbecken werden Sie dann den Duisburger Innenhafen überfliegen, ein Industriedenkmal auf der Route der Industriekultur. Der Duisburger Innenhafen verkörpert Tradition und Moderne sowie Architektur und Kunst und ist heute, nachdem er nach dem 2. Weltkrieg zunächst an Bedeutung verloren hatte, durch die Mitarbeit von Stadtplanern, Künstlern und Architekten zu einem ansprechenden Stadtquartier geworden, das mit verschiedenen Attraktionen und einer einladenden Gastronomiezeile aufwarten kann. Nun dreht der Hubschrauber Richtung Osten ab und während sich unter Ihnen der Verkehr auf der Autobahn A40, dem Ruhrschnellweg, tummelt, können Sie mit Kurs auf Mülheim an der Ruhr einmal über den Dingen schweben. Nur wenige Augenblicke später werden Sie am Aquarius Wassermuseum, einem weiteren Wegpunkt auf der Route der Industriekultur, angekommen sein, welches sich in unmittelbarer Nähe des markant sichtbaren Mülheimer Hafens befindet. Der 50 Meter hohe Wasserturm in Mülheim-Styrum wurde 1892/93 von August Thyssen gebaut, um das nahe gelegene Bandeisenwerk sowie die Gemeinde Styrum mit Wasser zu versorgen. Etwa 20 Jahre später wurde der Turm an die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) verkauft. Ohne Unterbrechung verrichtet er seinen Dienst bis er 1982 stillgelegt wurde. Mittlerweile steht der Turm nicht nur unter Denkmalschutz, sondern präsentiert sich nach umfangreichen Sanierungsarbeiten als preisgekröntes Wassermuseum, das auf 14 Ebenen zu einem multimedialen Ausflug zum Thema Wasser einlädt und Besucher in seinen Bann zieht. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit den gläsernen Aufzügen, die einen Blick in den Wasserbehälter gewähren, der einst 500.000 Liter Wasser speicherte. Von Mülheim aus geht es noch weiter Richtung Osten. Wieder der A40 folgend fliegt der Hubschrauber in luftigen Höhen vorbei am RheinRuhrZentrum und der Zeche Rosenblumendelle auf direktem Kurs zur Kulturhauptstadt. Über Essen angekommen wird der Helikopter dann zu einem Vollkreis über dem Stadtzentrum ansetzen und einen Blick auf die Stadt gewähren, die sich im April 2006 gegen 16 deutsche Städte im Wettbewerb um den Titel "Kulturhauptstadt 2010" durchsetzen konnte und damit Städte wie Köln, Münster, Bremen oder Potsdam hinter sich ließ. Die Ruhrmetropole ist mit rund 580.000 Einwohnern nicht nur eine der größten Städte Deutschlands, sondern auch bedeutender Industriestandort. Den wohl prägnantesten Beweis dafür liefert die RWE AG, eines der größten Energieversorgungsunternehmen Europas, deren Turm seit 1996 die Essener Skyline prägt und mit seinen 162 Metern alle Gebäude der Stadt überragt. Weiter geht es auf nordöstlichem Kurs nach Essen-Stoppenberg, wo Sie die Zeche Zollverein aus der Luft bestaunen können. Gut sichtbar ragt der rostrote Förderturm von Schacht 12 in die Höhe, der von so manchem Essener stolz "Eiffelturm des Ruhrgebietes" genannt wird. Bis zur Stilllegung des Steinkohlebergwerkes im Jahre 1986 wurden in der Zeche und der benachbarten Kokerei täglich bis zu 12.000 Tonnen des "schwarzen Goldes" gefördert, aufbereitet und zu Koks veredelt. Seit 2001 gehören beide Standorte zum Weltkulturerbe der UNESCO und sind damit unverzichtbare Wegmarken auf der Route der Industriekultur. Besucher der Anlage können sich bei diversen Führungen in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lassen oder das Industriedenkmal als lebendigen Standort für verschiedenste Kulturprojekte erleben. Sie verlassen die Kulturhauptstadt schließlich Richtung Westen mit Kurs auf Oberhausen, entlang der A42, die sich von West nach Ost durch das Ruhrgebiet schlängelt. Wenn Sie den Blick in die Ferne schweifen lassen, erkennen Sie schon von Weitem die kreisrunde Silhouette des Gasometer Oberhausen. Der Gasbehälter gilt als ein Wahrzeichen der Stadt Oberhausen und des Ruhrgebietes und ist ein Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur. Er wurde 1929 erbaut und war mit seiner Höhe von etwa 117 Metern und einem Durchmesser von rund 68 Metern der größte Gasspeicher Europas. Fünf Jahre nach seiner Stilllegung im Jahre 1988 wurde er dann zu einer der extravagantesten Ausstellungshallen Europas umgebaut und hat seitdem bereits zahlreiche spektakuläre Projekte unter seinem Dach präsentieren können. Die aktuelle Ausstellung "Sternstunden - Wunder des Sonnensystems" lädt zu einer Reise durch den Kosmos ein und ist ein Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt 2010. Höhepunkt der Ausstellung ist "der größte Mond auf Erden", eine Nachbildung des Mondes, die in 100 Metern Höhe unter dem Dach des Gasometers schwebt. Südöstlich des Gasometers, ebenfalls in Oberhausen-Neue Mitte, liegt das Centro, ein Shoppingzentrum, das nicht nur mit seinen etwa 70.000 m² Verkaufsfläche zum Einkaufen einlädt, sondern in seiner unmittelbaren Nähe auch mit einer ganzen Reihe touristischer Attraktionen, wie dem CentrO.PARK, dem SEA LIFE-Aquarium oder dem Metronom Theater aufwarten kann. Aus der Luft können Sie sich einen Überblick über das imposante Areal verschaffen, das Tag für Tag Jung und Alt gleichermaßen anzieht. Über Oberhausen dreht der Helikopter dann auf nordöstlichen Kurs Richtung Bottrop. Bereits aus vielen Kilometern Entfernung werden Sie die Kokerei Prosper erkennen, deren Löschturm immer wieder eine immense Dampfwolke ausstößt, die in den Himmel steigt und sich nur langsam verflüchtigt. Die Kokerei befindet sich Bottrop-Welheim. Sie ist eine der letzten noch in Betrieb befindlichen Kokereien des Ruhrgebietes. Bereits im Jahre 1928 ersetzte sie kleinere Kokereien in der Umgebung. Zwischen 1982 und 1989 wurden die alten Koksbatterien im Zuge einer groß angelegten Modernisierungsmaßnahme durch neue Technik ersetzt. Heute werden in 146 Öfen jedes Jahr etwa 2 Millionen Tonnen Koks hergestellt. Damit ist Prosper die zweitgrößte Kokerei Deutschlands. Der Flug über das Gelände gibt Ihnen die Möglichkeit die Größe dieser Industrieanlage in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Anschließend nimmt der Hubschrauber wieder Kurs auf den Flugplatz Schwarze Heide. Richtung Nordwesten fliegt er Sie auf dem letzten Teilstück Ihres Rundfluges über die Stadt Bottrop und die Autobahn A2, vorbei an der Halde Schöttelheide bis er schließlich zum Landeanflug ansetzt. Sind Sie erst einmal wieder am Boden angekommen können Sie das unvergessliche Erlebnis und die neu gewonnenen Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen und den Tag nicht nur mit einem Gefühl von Unbeschwertheit angehen, sondern auch mit der Gewissheit einmal über den Dingen geschwebt zu haben.
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